Medizinische Trainingstherapie

Die medizinische Trainingstherapie (MTT) ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept,
das vor allem in der späten Phase der Rehabilitation zum Einsatz kommt.

  • Verbessert die muskulären Funktionen wie Kraft, Ausdauer, Stabilität und Koordination
  • Besteht ausschliesslich aus aktiven Übungen, die je nach Problematik individuell angepasst werden
  • Wird meist für drei Monate verschrieben und der Trainingsintervall liegt bei zweimal pro Woche
MTT in Berlin Lichterfelde West

Medizinische Trainingstherapie

Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) ist ein gezieltes körperliches Training unter physiotherapeutischer Aufsicht. Sie wird angewendet zur Rehabilitation nach Verletzungen oder zur Behandlung von Erkrankungen.

An Krafttrainingsgeräten wird die Muskulatur trainiert. Hierbei liegt der Fokus auf der Kräftigung von Rumpfmuskulatur (Rücken und Bauch) und Beinmuskulatur. Unter anderem wird damit auch eine verbesserte Körperhaltung erzielt.

Medizinisches Pilates

Die klassische Pilatesmethode in einem therapeutischen und betont gesundheitsfördernden Kontext. Ebenso wie bei der Physiotherapie wird eine ganzheitliche Anamnese erstellt, welche als Fahrplan dient. Medizinisches Pilates wird meist als Einzeltraining angeboten und ist zu empfehlen bei:

  • ISG-Funktionsstörungen
  • Beschwerden im Schulter-Nackenbereich (z.B. Schulter-Arm-Syndrom, HWS-Syndrom, Impingement, Frozen Shoulder, Cervicobrachialgie)
  • Haltungsschwächen
  • Osteoporose
  • Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew
  • Skoliosen
  • Beinachsen-Fehlstellungen
  • Beschwerden in Hüft- und Kniegelenken
  • Beckenbodenschwäche
  • Rückbildung nach der Geburt
  • Schmerzlinderung und Unterstützung bei chronischen Erkrankungen
  • Bewegungswiederherstellung nach Verletzung am Bewegungsapparat, Unfällen, Operationen oder langfristigen Erkrankungen

Medizinisches Yoga

Das medizinischische Yoga nutzt das gesamte Spektrum des Yoga. Dabei können entweder tiefe Entspannung, gründliche Reinigung oder auch gezielte Aktivierung im Vordergrund stehen.

Es werden die fünf Hüllen des Menschen:

  • Spirituelle Ebene
  • Geistige Ebene
  • Emotionale Ebene
  • Energetische Ebene
  • Physische Ebene

geklärt, gereinigt und energetisiert.

Es werden meist Einzelstunden angeboten, die Inhalte passen wir individuell auf Deine Bedürfnisse an.

Funktionelles Training

Funktionelles Training stützt sich auf Übungen bzw. Bewegungsformen, die alltagsnah sind. Bei entsprechenden Alltags- oder sportspezifischen Bewegungen spielen verschiedene Muskelpartien gleichzeitig zusammen und der Körper muss dabei selbst Stabilität gewährleisten. Deshalb werden hier komplexe, natürliche Bewegungsabläufe trainiert und bessere Effekte erzielt als beim isolierten Training oder an Maschinen.

Die Übungen sind also „funktionell“, d.h. mehrgelenkig, und nicht auf einzelne Muskeln isoliert ausgerichtet. Das übergeordnete Ziel ist es, sportliche Leistung zu optimieren und Verletzungen zu vermeiden.

Funktionsanalyse

Hier geht es um die Statik, also darum, wie wir unseren Körper mit der Schwerkraft koordinieren. Fehlhaltungen und wiederholte Fehlbewegungen können zu Schmerzen, strukturellen Körperveränderungen und Fehlfunktionen führen. Wenn wir unsere Alltags- aber auch Sportbewegungen besser ausführen lernen, vermeiden wir eine zu hohe mechanische Belastung und leben gesünder.

Sportphysiotherapie

Im Sport kommt es häufig zu Schulter-, Hand-, Knie- und Sprunggelenksverletzungen. Auch Sehnen und Bänder werden häufig überbeansprucht und verletzt.

In der Sportphysiotherapie werden zunächst Lymphdrainage, Elektrotherapie und Eis zur Schmerzreduktion eingesetzt, später auch Trainingsgeräte.

Wichtig ist hier ein sportspezifisches Muskelaufbautraining mit entsprechenden Muskeldehnungen und Mobilisation. Der Fokus des Trainings liegt auf Kraft, Ausdauer, Koordination und Reaktion.

Das Ziel der Sportphysiotherapie ist die Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit und Vorbereitung auf den sportlichen Einsatz.

Sensomotorisches Training

Die Sensomotorik bezeichnet das Zusammenspiel zwischen Sensorik (Reizaufnahme) und Motorik (Reizantwort in Form von Bewegung). Unser Körper nimmt Reize wie Berührung, Druck, Temperatur, Schmerz wahr und reagiert darauf, etwa indem er die Muskelspannung verändert. Das sensomotorische Training verbessert die Koordination zwischen unterschiedlichen Muskeln oder auch innerhalb eines Muskels. Durch den Ausgleich muskulärer Dysbalancen wird den Ursachen von Beschwerden entgegengewirkt. Auch Fehlstellungen können so korrigiert werden.

Sling-Training

Sling Training ist ursprünglich eine physiotherapeutische Maßnahme. Mittlerweile wird es vor allem für die Rückentherapie und bei Schmerzen im Muskel-Skelett-System eingesetzt. Weitere Einsatzgebiete sind Bewegungsstörungen nach einem Schlaganfall, halbseitige Lähmung oder Osteoporose. Die stabilisierende Wirkung des Sling Trainings zeigt sich im Bereich der Schultern, sowie der Hüft- und Kniegelenke. Ein Vorteil der Methode ist, dass sie für alle Altersklassen angewendet werden kann, da sie mit dem individuellen Körpergewicht arbeitet.

Das Ergebnis ist eine gezielte Kräftigung der tiefliegenden Muskelgruppen, die zu einer stabileren, gesünderen Körperhaltung führt.

Medizinische Massagen

Die Massage (von frz. masser „massieren“, aus arab. berühren; „betasten“ oder aus griech. „kauen, kneten“) ist die wahrscheinlich älteste Heilanwendung. Sie wird behandlerisch (kurativ), vorbeugend (präventiv) oder auch wiederherstellend (rehabilitativ) eingesetzt. Je nach Anliegen sind sowohl Teilmassagen als auch Ganzkörpermassagen möglich.

Ihre Effekte sind:

  • Gewebe
    • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
    • Entspannung von Haut und Bindegewebe
    • Lösen von Verklebungen und Narben
    • Verbesserte Wundheilung
  • Muskulatur
    • Entspannung der Muskulatur
    • Schmerzlinderung
  • Nerven
    • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
    • Psychische Entspannung
    • Reduktion von Stress
    • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems